Eigentlich wollte ich nur Drohne fliegen …
Drohnenstarter war nicht als großes Projekt geplant.
Eigentlich wollte ich selbst erst einmal herausfinden, wie das mit den Drohnen überhaupt funktioniert.
Welche Regeln gelten? Wo darf ich fliegen? Muss ich mich registrieren? Welchen Kompetenznachweis brauche ich? Was bedeuten A1, A2 und A3? Und woher weiß ich eigentlich, ob ich an einem bestimmten Ort starten darf?
Dabei stellte ich ziemlich schnell fest, dass es zwar unzählige Informationen rund um Drohnen gibt – aber ich auf Anhieb keine Seite fand, die einen Einsteiger wirklich von Anfang an an die Hand nimmt und die wichtigen Informationen an einem Ort bündelt.
Die Antworten waren da. Nur eben überall verteilt.
Also begann ich, mich selbst intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.
Im April 2026 absolvierte ich zunächst den EU-Kompetenznachweis A1/A3. Bereits einen Monat später folgte das EU-Fernpilotenzeugnis A2.
Je mehr ich mich mit der Materie beschäftigte, desto deutlicher wurde mir allerdings:
Drohnenfliegen besteht aus wesentlich mehr als Starten, ein schönes Video aufnehmen und wieder Landen.
Und genau da fing Drohnenstarter an.
Aus einer Idee wurde eine Website
Die ersten Versuche waren noch ziemlich überschaubar.
Ich begann damit, Informationen zusammenzutragen und eine kleine Website aufzubauen. Inhalte, die ich selbst gerade gelernt hatte, wollte ich verständlich erklären und anderen Einsteigern zur Verfügung stellen.
Dabei entstand nach und nach eine Informationsseite rund um den Einstieg in die Drohnenwelt.
Es ging um Drohnenführerscheine, gesetzliche Grundlagen, UAS-Klassen, Fluggebiete, Ausrüstung und viele der Fragen, vor denen ich kurze Zeit vorher selbst gestanden hatte.
Die Idee dahinter war von Anfang an einfach:
Drohnenwissen so erklären, dass man es auch versteht, wenn man noch nicht seit zehn Jahren Drohnenpilot ist.
Aus Wissen wurden die ersten Bücher
Irgendwann stellte ich fest, dass sich aus all den Informationen, eigenen Erfahrungen und Erklärungen noch mehr machen lässt.
So entstanden die ersten beiden Drohnenstarter-Bücher.
Mit „Drohnenstarter.de – Erfolgreich zum EU-Kompetenznachweis A1/A3“ entstand zunächst ein Buch für alle, die sich strukturiert auf den Kompetenznachweis vorbereiten und gleichzeitig verstehen möchten, warum bestimmte Regeln überhaupt existieren.
Darin geht es nicht nur um Grundlagen, Luftrecht, Behörden und UAS-Klassen, sondern auch um Übungsfragen und die gezielte Vorbereitung auf den Kompetenznachweis.
Danach folgte das „Praxishandbuch für neue Drohnenpiloten“.
Denn mit bestandener Prüfung beginnt das eigentliche Drohnenfliegen schließlich erst.
Wie bediene ich meine Drohne richtig? Was sollte ich vor dem ersten Start beachten? Welche Flugmodi gibt es? Wie plane ich einen Flug? Was mache ich bei Problemen? Und wie entwickle ich aus den ersten vorsichtigen Flugversuchen nach und nach eine sichere Routine?
Damit waren plötzlich zwei Dinge entstanden, die wenige Monate vorher überhaupt nicht geplant waren:
Eine Informationsseite und zwei eigene Bücher.
Und trotzdem war das erst der Anfang.
Der erste Versuch eines Portals
Irgendwann reichte mir eine reine Informationsseite nicht mehr.
Also entstand das erste Drohnenstarter-Portal.
Technisch funktionierte es – aber wenn ich heute darauf zurückblicke, fehlte etwas Entscheidendes:
ein wirklicher Mehrwert.
Ein Benutzerkonto und ein paar zusätzliche Funktionen machen noch keine Plattform. Mir wurde zunehmend klar, dass Drohnenstarter mehr können muss, wenn sich jemand tatsächlich registrieren und die Plattform regelmäßig nutzen soll.
Also wurde das Konzept noch einmal grundlegend überdacht.
Nicht die Frage
„Welche Funktionen können wir noch einbauen?“
sollte im Mittelpunkt stehen, sondern:
„Was hilft einem Drohnenpiloten tatsächlich weiter?“
Damit begann die Entwicklung von Drohnenstarter Next.
Aus der Website wird eine Plattform
Drohnenstarter Next verbindet heute mehrere Bereiche, die vorher voneinander getrennt waren.
Es geht weiterhin darum, Wissen verständlich zu vermitteln. Aber Wissen allein reicht nicht.
Man muss es anwenden.
Deshalb gehören inzwischen Lerninhalte, Wissenstests, Flugübungen, digitale Checklisten, Flugorte, Startchecks, Flugbuch, Fortschrittsanzeigen und Erfahrungspunkte genauso zum Konzept wie klassische Informationsartikel.
Einsteiger sollen nicht einfach nur einen Artikel lesen und danach wieder verschwinden.
Sie sollen sich Schritt für Schritt weiterentwickeln können.
Vom ersten Interesse an einer Drohne über die rechtlichen Grundlagen und den ersten sicheren Start bis hin zu immer mehr praktischer Erfahrung.
Und gleichzeitig entsteht eine Community, in der Drohnenpiloten ihre Erfahrungen miteinander teilen können.
Lernen. Fliegen. Erfahrung sammeln.
Das beschreibt ziemlich gut, was Drohnenstarter heute sein soll.
Lernen, um zu verstehen, was man tut.
Fliegen, um aus Theorie praktische Erfahrung zu machen.
Erfahrung sammeln, um mit jedem Flug ein sichererer und besserer Drohnenpilot zu werden.
Drohnenstarter soll dabei begleiten – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit verständlichen Informationen und Werkzeugen, die in der Praxis tatsächlich nützlich sind.
Dazu gehören auch Dinge, die auf den ersten Blick vielleicht banal erscheinen: vor dem Start eine Checkliste durchzugehen, Wetter und Fluggebiet zu prüfen, einen Flug anschließend zu dokumentieren oder eine praktische Übung bewusst mehrmals zu wiederholen.
Aus vielen kleinen Schritten entsteht Erfahrung.
Und ich lerne selbst weiter
Dabei möchte ich nicht den Eindruck vermitteln, irgendwann am Ende der Fahnenstange angekommen zu sein.
Bin ich nicht.
Ich habe meinen EU-Kompetenznachweis A1/A3 und mein A2-Fernpilotenzeugnis, beschäftige mich intensiv mit der Materie und sammle laufend neue praktische Erfahrungen.
Aber auch ich lerne weiter.
Das gehört für mich sogar zum Konzept von Drohnenstarter.
Ich möchte nicht von oben herab erklären, wie Drohnenfliegen angeblich funktioniert. Ich möchte Wissen verständlich aufbereiten, Dinge ausprobieren, Erfahrungen sammeln und das weitergeben, was anderen Piloten helfen kann.
Genau deshalb steckt in Drohnenstarter inzwischen sehr viel von meiner eigenen Entwicklung als Drohnenpilot.
Vom Hobbyprojekt zum gewerblichen Angebot
Das vielleicht Verrückteste an der ganzen Geschichte ist die Geschwindigkeit, mit der das passiert ist.
Anfang 2026 stand im Grunde nur die Frage:
„Wie funktioniert das eigentlich alles mit den Drohnen?“
Wenige Monate später gibt es eine umfangreiche Informationsplattform, zwei Bücher, Lerninhalte, einen Videokurs, praktische Werkzeuge und mit Drohnenstarter Next ein eigenes Lern- und Community-Portal.
Aus einem privaten Interesse ist damit mittlerweile auch ein gewerbliches Angebot geworden.
Nicht, weil das von Anfang an der große Plan gewesen wäre.
Sondern weil aus einer Idee immer die nächste entstanden ist.
Und aus „Das könnte man eigentlich noch machen …“ erstaunlich oft irgendwann „Dann machen wir das eben.“ wurde.
Drohnenstarter ist noch nicht fertig
Und das soll auch so bleiben.
Neue Lernbereiche werden entstehen, bestehende Funktionen werden weiterentwickelt und mit zunehmender Erfahrung werden sicherlich auch wieder Dinge verändert, die heute noch völlig richtig erscheinen.
Drohnenstarter ist kein abgeschlossenes Projekt.
Es ist mit mir und meinen Erfahrungen gewachsen – und soll gemeinsam mit seinen Nutzern weiterwachsen.
Was einmal mit dem Versuch begann, selbst einen vernünftigen Einstieg in die Drohnenwelt zu finden, ist heute eine Plattform, die anderen genau diesen Einstieg erleichtern soll.
Und wenn daraus irgendwann erfahrene Drohnenpiloten werden, die sicher, verantwortungsvoll und trotzdem mit jeder Menge Spaß fliegen, dann hat Drohnenstarter genau das erreicht, wofür es heute da ist.
Ready for Takeoff.
